Seit gestern überschlagen sich die Meldungen: Die Ende Juli in zwei Regionalzügen gefundenen Koffer enthielten tatsächlich Bomben, beide wurden wohl gezündet, explodierten aber nicht.
Heute nun gab es in Kiel eine Festnahme – offenbar einer der gesuchten Tatverdächtigen.
Gestern habe ich zum Thema einen Kommentar für den Deutschlandfunk gemacht.
Der Text des Kommentars lässt sich auch auf den Seiten des DLF nachlesen.
Und hier finden Sie den Text natürlich auch.
Es ist ein Horrorszenario: In zwei Regionalzügen werden zeitgleich zwei Bomben gezündet. Die Waggons entgleisen, Menschen werden verletzt, getötet. Die Parallelen zu den früheren Anschlägen liegen auf der Hand – wobei die Planung und Ausführung der Tat gänzlich anders vonstatten ging: Es waren keine Selbstmordattentäter. Zudem sollten die Bomben nicht in der Hauptverkehrszeit und nicht in Bahnhöfen explodieren – dann wären noch mehr Menschen gefährdet gewesen. Und schließlich: das Attentat scheiterte.